Einschlafstörungen - so überwindest du Einschlafschwierigkeiten!

Einschlafstörungen gehören zu den häufig auftretenden Schlafproblemen. Diese Störung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Betroffenen nach dem Zubettgehen zunächst über eine längere Zeit nicht einschlafen können. Bei Einschlafstörungen vergehen meist mehr als 30 Minuten, bis man schließlich eingeschlafen ist. Wenn Einschlafprobleme mehrmals pro Woche auftreten und mindestens 4 Wochen anhalten, solltest du zu deinem Arzt gehen.

Es besteht grundsätzlich das Risiko, dass Einschlafstörungen chronisch werden, wenn du nichts dagegen unternimmst. Wie bei anderen Schlafproblemen kann auch bei Einschlafstörungen die Tagesbefindlichkeit erheblich beeinträchtigt werden. Oft treten Einschlafstörungen im Zusammenhang mit persönlichen, beruflichen oder gesundheitlichen Problemen auf. Dabei wird das Nicht-Abschalten-Können als die eigentliche Ursache für Einschlafstörungen betrachtet.

Schlafschwierigkeiten wie die Einschlafstörungen können zu einem unruhigen und gestörten Schlaf führen. Langfristig haben Schlafprobleme auch Folgen für die körperliche und seelische Gesundheit. Unausgeschlafenheit und Müdigkeit können deine Leistungsfähigkeit so beeinträchtigen, dass es dir vermutlich schwerfällt, deine beruflichen Pflichten zu erfüllen.

frau liegt in Bett und hält Bettdecke über Gesicht hat Einschlafstörungen

Die wichtigsten Auslöser für Einschlafstörungen

Oft zählen psychische Gründe zu den Auslösern für Einschlafstörungen. Stress, Konflikte, Sorgen sowie unbewältigte Probleme im beruflichen oder privaten Bereich können dich am Einschlafen hindern. Ängste sind belastend und tragen dazu bei, dass auch harmlose Situationen als bedrohlich erlebt werden. Da Einschlafstörungen die Folge eines mangelnden Umgangs mit Stress sein können, solltest du dich über wirksame Methoden zur Stressbewältigung informieren.

Mit einem effizienten Stressmanagement kannst du Zeitdruck vermeiden und dafür sorgen, dass du weniger gestresst bist. Unstimmigkeiten und Missverständnisse in der Partnerschaft können nicht nur zu Streit, sondern auch zu Einschlafstörungen führen. Eine Aussprache mit dem Partner sollte deshalb möglichst nicht abends vor dem Schlafengehen stattfinden. Wenn es am Arbeitsplatz zu stressig wird, ist es sinnvoll, eine kurze Pause einzulegen. Organisiere deinen Alltag, indem du Prioritäten setzt und unwichtige Dinge auf später verschiebst.

Abends solltest du keine Tätigkeiten, die körperlich und geistige Anstrengungen erfordern, mehr machen. Entspanne dich lieber bei einem interessanten Buch oder einem guten Film. Mit einem Aufenthalt an der frischen Luft kannst du dazu beitragen, dass du müde wirst und leichter einschläfst. Ein kleiner Abendspaziergang gehört zu den Maßnahmen, die bei Einschlafstörungen helfen können.

Einschlafstörungen vorbeugen und entspannt einschlafen

Wenn du an Einschlafstörungen leidest und nicht schlafen kannst, solltest du nicht über das Problem nachgrüben. Um entspannt einzuschlafen, ist es wichtig, das Gedanken-Karussell zu stoppen. Konzentriere dich auf positive Gedanken, indem du dich an die Dinge erinnerst, die heute wunderbar geklappt haben. Vermeide es, zu hohe Ansprüche an dich selbst zu stellen und dich zu überfordern.

Es muss nicht immer alles 100-prozentig perfekt sein! Einschlafstörungen können deine Fitness beeinträchtigen und sich negativ auf deinen Gesundheitszustand auswirken. Deshalb ist es umso wichtiger, dass du dir genügend Zeit zum Entspannen und Erholen nimmst. Manchmal wird bei Einschlafstörungen empfohlen, die nächtliche Schlafdauer zu verkürzen. Allerdings wirkt diese Methode nicht bei jedem Menschen, da der Schlafbedarf sehr unterschiedlich ist.

Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass eine Schlafdauer zwischen 6 und 8 Stunden optimal ist. Es gibt jedoch auch Menschen, die mehr Schlaf benötigen und andere, die mit weniger Schlaf auskommen. Du musst also selbst ausprobieren, welche Schlafdauer für dich richtig ist. Minimaler Schlafmangel hat meist keine Auswirkungen auf deinen Alltag, während häufige Einschlafstörungen deine Lebensqualität negativ beeinflussen können. Nach einer Nacht mit wenig Schlaf solltest du dafür sorgen, dass du in der darauffolgenden Nacht länger schlafen kannst.

Schlaftabletten sind keine Lösung bei Einschlafstörungen

Beim Schlafen werden verschiedene Schlafphasen durchlaufen. Es ist durchaus normal, zwischendurch aufzuwachen, vor allem, wenn die Schlaftiefe nur gering ist. Schneller einschlafen kannst du beispielsweise, indem du deinen Körper an feste Rituale gewöhnst und abends möglichst zur gleichen Zeit schlafen gehst. Vermeide übermäßigen Koffein- und Alkoholgenuss, wenn du öfter an Einschlafstörungen leidest.

Schlaftabletten sind übrigens keine Lösung bei Schlafschwierigkeiten, sondern können das Problem noch verstärken. Vom Arzt werden Schlafmittel nur in besonders schweren Fällen von Einschlafstörungen, wenn keine andere Therapie wirkt, verschrieben. In diesem Fall sollte die Einnahme von Schlaftabletten auf einen möglichst kurzen Zeitraum beschränkt werden.

Das kannst du gegen Einschlafstörungen tun!

junger mann liegt im bett und spielt mit smartphone leidet an EinschlafstörungenDas Schlafzimmer hat einen wichtigen Einfluss darauf, ob du gut schlafen oder nachts häufig wachliegen wirst. Grundsätzlich ist der Schlafraum nur zum Schlafen und nicht zum Arbeiten oder Lernen da. Ein Fernsehgerät oder ein Computer gehören deshalb nicht ins Schlafzimmer. Auch Mobilgeräte wie Smartphone, Tablet oder Laptop können durch ihre elektromagnetischen Strahlungen die Schlafqualität beeinflussen.

Deshalb sollten diese Geräte entweder abgeschaltet oder nicht im Schlafzimmer untergebracht werden. Im Schlafbereich sollte stets eine kühle Temperatur herrschen. Bei Temperaturen von mehr als 20 Grad kann es zu Schweißausbrüchen kommen, sodass du nicht einschlafen kannst. Falls das Schlafen bei hartnäckigen Einschlafstörungen nicht möglich ist, musst du nicht im Bett liegen bleiben. Es ist sinnvoller, aufzustehen und ein wenig durch die Wohnung zu laufen, um sich zu entspannen.

Du kannst auch eine Tasse Kräutertee oder eine warme Milch mit Honig trinken und versuchen, dabei auf andere Gedanken zu kommen. Da Einschlafstörungen nicht von heute auf morgen verschwinden, ist es wichtig, Geduld zu haben und sich selbst nicht unter Druck zu setzen.







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