Insomnie - mit diesen Tipps überwindest du deine Schlaflosigkeit!

Der Begriff Insomnie ist ein Fachausdruck für Schlafprobleme wie Ein- und Durchschlafstörungen. Bei einer Insomnie ist die Schlafqualität sehr schlecht, sodass es nicht zum erholsamen Schlaf kommt. Zu den Folgen einer Insomnie gehören Symptome wie erhöhte Tagesmüdigkeit, Gereiztheit, Nervosität oder Konzentrationsschwäche. Neben psychischen Symptomen wie Stimmungsschwankungen können dauerhafte Schlafstörungen eine Vielzahl an körperlichen Beschwerden verursachen.

Bei den ersten Anzeichen einer Insomnie solltest du nicht abwarten, sondern aktiv werden, denn Ein- und Durchschlafstörungen können deine Leistungsfähigkeit erheblich einschränken und deine Lebensqualität mindern. Als Ursachen für eine Insomnie kommen verschiedene Gründe infrage.

Ein wichtiger Auslöser für Schlaflosigkeit ist beispielsweise Stress. Unabhängig davon, ob stressige Situationen am Arbeitsplatz oder im Privatleben auftreten, zählt eine gute Stressbewältigung zu den wesentlichen Voraussetzungen, um Stress zu überwinden und Schlafproblemen vorzubeugen.

junge Frau im Bett leidet an Schlafstörungen und Insomnie kann nicht einschlafen

Wodurch wird eine Insomnie verursacht?

Nächtliches Herumwälzen im Bett kann auch durch zuviel Alkohol und Koffein verursacht werden. Wenn du an einer Insomnie leidest, solltest du möglichst auf alkoholische Getränke verzichten und spätabends auch keinen Kaffee mehr trinken. Koffeinhaltige Getränke wie Cola, Tee, Kakao und Energydrinks können den Blutdruck erhöhen und dazu beitragen, dass du nicht einschlafen kannst.

Einen ähnlichen Effekt haben auch Medikamente, beispielsweise Blutdruck- oder Asthmamittel sowie bestimmte Antibiotika. Solltest du regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, lohnt es sich, den behandelnden Arzt auf die Schlafprobleme hinzuweisen. Möglicherweise kann sich ein Medikamentenwechsel günstig auf die Schlafqualität auswirken.

Häufig werden körperliche und seelische Krankheiten als Ursachen für eine Insomnie vermutet. Bei Schmerzen kann es natürlich vorkommen, dass du nicht gut schläfst. In der Regel geht die krankheitsbedingte Schlaflosigkeit von allein vorüber, sobald die Erkrankung überstanden ist. Depressionen und andere psychische Krankheiten führen häufig zum Grübeln.

Wenn du ständig über Konflikte und Probleme grübelst, wirst du vermutlich nicht einschlafen können. In diesem Fall hilft es bereits, bewusst auf abendliches Grübeln zu verzichten und die Lösung von Problemen auf den nächsten Morgen zu verschieben.

So erkennst du die Risikofaktoren für eine Insomnie

Schichtarbeit führt zu einem unregelmäßigen Tag-Nacht-Rhythmus und stellt einen wesentlichen Risikofaktor für Schlafstörungen dar. Falls sich der Schichtdienst nicht vermeiden lässt, solltest du darauf achten, dich vor dem Schlafengehen bei einem Spaziergang oder einem Hobby, das dir Spaß macht, zu entspannen. Das Erlernen einer Entspannungsmethode wie Yoga, autogenes Training oder Meditation kann ebenfalls dabei helfen, eine Insomnie zu überwinden.

Relativ selten ist eine erbliche Veranlagung für die Schlafstörungen verantwortlich. Damit die Insomnie nicht chronisch wird, solltest du zum Arzt gehen, wenn du regelmäßig nachts länger wachliegst oder morgens frühzeitig aufwachst und nicht mehr einschlafen kannst. Eine deutliche Tagesbeeinträchtigung, die sich durch ständige Müdigkeit, Abgespanntheit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche äußert, ist ein Warnsignal, das du beachten solltest. Wenn du nichts unternimmst, kann eine Insomnie zum 24-Stunden-Problem werden und deinen Alltag sehr belasten.

Die Insomnie - gesundheitliche Störung mit hohem Leidensdruck

Die Insomnie gehört zu den gesundheitlichen Störungen mit einem hohen Leidenspotenzial. Obwohl Schlafprobleme sich eigentlich nur auf die Nächte beziehen, denken die meisten Betroffenen ganztags ständig an ihre Schlaflosigkeit. Häufig wächst tagsüber die Angst vor der nächsten Nacht. Wenn du jedoch gestresst schlafen gehst, wirst du nicht entspannt schlafen.

Schlafschwierigkeiten wie die Insomnie zählen inzwischen zu den am meisten verbreiteten Beschwerden. In stressbedingten Phasen verbringen viele Menschen ab und zu eine schlaflose Nacht. Falls die Schlafqualität und die Tagesbefindlichkeit dauerhaft eingeschränkt sind, ist die Ursache meist eine Insomnie. Zwar ist der Körper in der Lage, kurzfristige Schlafstörungen wieder auszugleichen, bei längerem Schlafmangel kann es allerdings zu empfindlichen Folgen für die Gesundheit kommen.

Bei Schlafstörungen wirken meist verschiedene Ursachen zusammen. Oft handelt es sich bei einer Insomnie um eine eigenständige Erkrankung, für die keine Ursache gefunden werden kann.

Wie wird die Insomnie behandelt?

arzt berät patienten mit Schlafstörungen zur Behandlung von InsomnieAm häufigsten tritt eine Insomnie im Zusammenhang mit veränderten Lebensbedingungen auf. Darüber hinaus können auch diverse Lebensstilfaktoren und Verhaltensweisen die Schlafqualität negativ beeinflussen.

Ob du wirklich an einer Insomnie leidest, kann nur bei einer ärztlichen Untersuchung festgestellt werden. Deshalb solltest du bei Schlafbeschwerden nicht zögern, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bei Insomnien ist eine frühmögliche und umfassende Abklärung sehr wichtig.

Oft werden die Ursachen für die Insomnie bereits im persönlichen Gespräch identifiziert. Die Fragen hinsichtlich deiner Schlafgewohnheiten, Verhaltensweisen und Faktoren, die deinen Schlaf möglicherweise beeinträchtigen können, solltest du deshalb sehr gewissenhaft beantworten.

Da deine Lebenssituation und dein gesundheitlicher Zustand einen großen Einfluss auf die Schlafqualität haben, werden diese Aspekte ebenfalls miteinbezogen. Das Führen eines Schlaftagebuches kann sich als hilfreich erweisen, um bestimmte Verhaltensmuster zu erkennen und deine Schlafgewohnheiten zu optimieren.

Oft wird die Insomnie mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt. Bei dieser Form der Psychotherapie lernst du, deine Situation besser einzuschätzen und deine Einstellungen und Erwartungen nochmals zu überdenken. Das Ziel einer Verhaltenstherapie besteht darin, dass du selbst in der Lage bist, die Insomnie zu überwinden. Schlafmittel sollten bei einer Insomnie nur in Ausnahmefällen und über einen kurzen Zeitraum eingesetzt werden.




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