So findest du die richtige Therapie gegen Schlafstörungen

Die richtige Schlafstörungen Therapie ist meist nicht einfach zu finden, da eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung steht. Außerdem ist zur Behandlung von Schlafschwierigkeiten nicht immer eine Schlafstörungen Therapie erforderlich. Bevor du dich für eine Behandlungsmethode entscheidest, solltest du die Vorteile und Nachteile genau abwägen. Durch Recherchieren und Vergleichen wirst du die richtige Schlafstörungen Therapie für dich finden. Wie das funktioniert, kannst du hier lesen.

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Wann ist eine Schlafstörungen Therapie sinnvoll?

Schlafstörungen können grundsätzlich in jedem Alter und in jeder Lebenssituation auftreten. Manchmal sind Schlafschwierigkeiten nur eine vorübergehende Erscheinung, sodass keine spezielle Behandlung erforderlich ist.

Wenn die Probleme mit dem Einschlafen oder Durchschlafen jedoch regelmäßig auftreten oder bereits über eine längere Zeit bestehen, solltest du dich um eine Schlafstörungen Therapie kümmern. Die Behandlung von Schlafproblemen ist immer von deren Ursachen abhängig.

Bei einer organischen Erkrankung als Auslöser muss deshalb die Grundkrankheit behandelt werden. Oft hören Schlafstörungen von selbst auf, wenn die zugrunde liegende Krankheit überwunden ist. Auf jeden Fall solltest du zuerst zum Arzt gehen, bevor du dich zu irgendeiner Schlafstörungen Therapie anmeldest.

Dein Hausarzt oder ein Facharzt für Neurologie können entsprechende Untersuchungen durchführen, um den Auslösern für deine Schlafprobleme auf die Spur zu kommen. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse kann dir der Facharzt dann die geeignete Schlafstörungen Therapie empfehlen.

Worauf du bei einer Schlafstörungen Therapie achten solltest

Bevor über eine bestimmte Schlafstörungen Therapie entschieden wird, sollte ein Beratungsgespräch mit dem Arzt, bei dem du auch über mögliche Risiken im Zusammenhang mit der Behandlung aufgeklärt wirst, stattfinden. Darüber hinaus ist es wichtig, dass du verstehst, warum es bei dir zu Schlafproblemen gekommen ist.

Damit du nichts vergisst, solltest du deine Fragen auf einem Zettel aufschreiben und diese Notizen zu deinem Arzttermin mitnehmen. So kannst du sicher sein, dass alle deine Fragen beantwortet werden. Ein guter Arzt wird auch dich ausführlich befragen, bevor eine Diagnose gestellt wird.

Im Arzt-Patienten-Gespräch geht es um deine Schlafgewohnheiten und den normalen Schlafbedarf. Möglicherweise musst du auch Fragen beantworten, die du für sehr privat hältst (beispielsweise ob du allein schläfst oder mit deinem Partner/in im gemeinsamen Schlafzimmer).

Solche Fragen sind jedoch wichtig, da Schnarchen zu den wesentlichen Störfaktoren zählt, die Schlafstörungen auslösen können. Ein schnarchender Partner/in kann daher ungewollt zu deinen Schlafproblemen beitragen.

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Maßnahmen, die dabei helfen können, die Schlafhygiene zu verbessern.

Was ist bei einer Schlafstörungen Therapie wichtig?

Eine Therapie sollte bei schweren Schlafstörungen immer in Betracht gezogen werden, damit die Schlafschwierigkeiten nicht chronisch werden. Es muss sich allerdings bei einer Schlafstörungen Therapie nicht um medizinische oder psychologische Maßnahmen handeln.

Auch einfache Veränderungen wie die Beachtung geregelter Schlafzeiten können als eine Form der Therapie bei Schlafstörungen helfen, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen und Schlafprobleme zu überwinden. Du solltest dich daher nur zum Schlafen in dein Bett legen, wenn du wirklich müde bist.

Damit die am besten geeignete Schlafstörungen Therapie gefunden wird, muss der Arzt mithilfe diverser Untersuchungen zunächst herausfinden, um welche Art von Schlafproblemen es sich handelt. Bei Schlafstörungen wird zwischen verschiedenen Formen unterschieden.

Neben der klassischen Schlaflosigkeit (Insomnie) gibt es die Hypersomnie (erhöhtes Schlafbedürfnis), die Parasomnie (Verhaltensauffälligkeiten im Schlaf) und die Schlafbezogenen Atmungsstörungen (Schlafapnoe) sowie die schlafbezogenen Bewegungsstörungen (beispielsweise Restless-Legs-Syndrom).

Außerdem kennt man in der Schlafmedizin die zirkadianen Rhythmusstörungen (Störungen beim Schlaf-Wach-Rhythmus). Erst wenn die genaue Diagnose feststeht, kannst du mit deinem Arzt über eine geeignete Schlafstörungen Therapie sprechen.

Wie läuft eine Schlafstörungen Therapie ab?

Die Diagnostik von Schlafstörungen ist ein ziemlich komplexer Prozess. Oft kommen bei Schlafschwierigkeiten mehrere Ursachen infrage oder die Auslöser sind schwierig zu finden, da diese weit zurückliegen. Meist setzt der Arzt unterschiedliche Diagnoseverfahren ein, um einen genauen Überblick von den Beschwerden zu bekommen.

Zu den wichtigsten Therapien bei Schlafstörungen gehören schlafmedizinische, medikamentöse, psychotherapeutische und psychiatrische Verfahren. Die am häufigsten angewandte Schlafstörungen Therapie besteht in der Verordnung von Medikamenten (Schlafmittel).

Eine Medikamentenbehandlung als Schlafstörungen Therapie soll dabei helfen, die Schlafqualität rasch zu verbessern, sodass du wieder durchschlafen kannst und morgens erholt aufwachst. Die medikamentöse Schlafstörungen Therapie dauert im Idealfall nur wenige Wochen.

Meist dürfen Arzneimittel gegen Schlaflosigkeit nur während einer kurzen Zeit eingenommen werden. In der Regel ist die Behandlung nach einigen Wochen abgeschlossen.

Für wen eignen sich psychologische Verfahren als Schlafstörungen Therapie?

Wenn Stress, Überforderung oder seelische Probleme zu den Ursachen deiner Schlafprobleme gehören, kann eine psychologische Behandlung die richtige Schlafstörungen Therapie für dich sein. Mit kognitiver Verhaltenstherapie können auch chronische Schlafbeschwerden erfolgreich behandelt werden.

In der kognitiven Verhaltenstherapie wird davon ausgegangen, dass durch die Änderung der Gedanken und der eigenen Verhaltensweise die Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen überwunden werden können. Beim Therapiegespräch mit dem Psychologen lernst du, wie du negative Gedanken loslassen und diese durch positive Verhaltensmuster ersetzen kannst.

Mit Einschlafritualen wie dem Hören deiner Lieblingsmusik, Entspannen beim Lesen eines guten Buches oder einem kurzen Spaziergang um den Block kannst du dir das Einschlafen erleichtern.


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